VMK BestAdvice

VMK BestAdvice Matrix · Methodik 2.0

Was ist ein gutes Produkt?
Wir legen die Maßstäbe offen.

Schutz, Kosten, Unternehmen und Spielraum im Leben: Die beste Entscheidung entsteht aus ihrem Zusammenspiel. Hier siehst Du, was wir prüfen, wie wir gewichten und wo eine belastbare Aussage endet.

Methodenentwurf · Stand 24.10.2026 · noch keine neue Tarifnote

20 Kriterien · sechs Perspektiven

Berufsunfähigkeit: Was zählt wie stark?

Die Startgewichte sind eine offengelegte VMK-Festlegung für ein anspruchsvolles Kundenprofil. Sie sind keine empirisch gemessenen Kundenpräferenzen. Studien und Verbraucherquellen begründen die Auswahl der Kriterien.

Mindestanforderungen gelten vor dem Punktwert. Ein günstiger Preis kann einen unzureichenden Kernschutz nicht ausgleichen.

Vertraglicher Schutz40 %
Beitrag und Bezahlbarkeit15 %
Anpassung im Lebensverlauf15 %
Kaufkraft und Dynamik8 %
Finanzielle Robustheit10 %
Leistungsservice und Regulierung12 %
Eigene Prioritäten als Gewichtungsszenario ansehen

Diese Vorschau verändert die Grafik, keine gespeicherte Tarifnote. Alle Gewichte werden zusammen auf 100 % normiert; Mindestanforderungen bleiben bestehen.

Erst passend. Dann vergleichbar.

  1. 01Exakter Beruf, Tätigkeit, Ausbildung und Beitragsfall belegt
  2. 02Kernschutz und bedarfsgerechte Rente / Laufzeit erfüllt
  3. 03Zugangsbedingungen und individuelle Ausschlüsse geklärt

Beruf und Tätigkeitsmix gehören bei der BU zum konkreten Beitragsprofil. Eine Berufsgruppe ist versicherer- und tarifabhängig. Ein Tabellenpreis ist keine persönliche Annahmezusage.

Die Bewertungsmatrix

Jeder Punkt braucht einen Beleg.

01Vertraglicher Schutz40 %

Leistungsauslöser und Prognose

10 % gesamt

50-%-Schwelle, Prognosezeitraum und rückwirkende Leistung.

Kernkriterium: ohne geprüften Beleg keine Gesamtnote.

Berufsbezug und Verweisung

10 % gesamt

Verzicht auf abstrakte Verweisung bei Erst- und Nachprüfung.

Kernkriterium: ohne geprüften Beleg keine Gesamtnote.

Tätigkeits- und Lebensphasen

8 % gesamt

Teilzeit, Elternzeit, Studium, Berufswechsel und Selbstständigkeit passend zum Profil.

Ausschlüsse und Pflichten

8 % gesamt

Konkrete Versicherbarkeit, Ausschlüsse und vorvertragliche Fragen; kein Branchendurchschnitt als Annahmezusage.

Kernkriterium: ohne geprüften Beleg keine Gesamtnote.

AU und Zusatzbausteine

4 % gesamt

Bedarfsgerechte AU- und Infektionsregelung; keine Punkte für unnötige Extras.

02Beitrag und Bezahlbarkeit15 %

Zahlbeitrag im exakten Profil

9 % gesamt

Originalbeitrag mit gleicher Rente, Laufzeit, Dynamik und gleichem Leistungsumfang.

Kernkriterium: ohne geprüften Beleg keine Gesamtnote.

Tarifbeitrag und Beitragsspielraum

3,8 % gesamt

Netto-/Bruttobeitrag getrennt und finanzielle Tragbarkeit.

Beitragshistorie

2,3 % gesamt

Mehrjähriger vergleichbarer Verlauf; keine Prognosegarantie.

03Anpassung im Lebensverlauf15 %

Nachversicherung

7,5 % gesamt

Anlässe, Fristen, Höchstgrenzen und erneute Risiko-/Gesundheitsprüfung.

Zahlpausen und Wiederaufnahme

4,5 % gesamt

Stundung, Beitragsfreistellung und Wiederherstellung des Schutzes.

Laufzeit- und Karriereoptionen

3 % gesamt

Verlängerung, Auslandsaufenthalte und Berufsverbesserung.

04Kaufkraft und Dynamik8 %

Beitragsdynamik

3,2 % gesamt

Erhöhung vor dem Leistungsfall und Widerspruchsmöglichkeiten.

Leistungsdynamik

4,8 % gesamt

Garantierte und mögliche Erhöhung getrennt; Überschüsse nicht als Zusage bewerten.

05Finanzielle Robustheit10 %

Solvenz und Risikotragfähigkeit

5 % gesamt

SCR-Bedeckung mit und ohne Übergangsmaßnahmen; gleiche Rechtsgesellschaft und Stichtage, Verlauf und Geschäftsmodell.

Ergebnis- und Bestandsrobustheit

3 % gesamt

Mehrjähriger Verlauf, Kapitalqualität und Stresstest; keine maximale Punktzahl allein für eine hohe Quote.

Transparenz der Unternehmensdaten

2 % gesamt

Aktueller SFCR und Geschäftsberichte mit eindeutiger Zuordnung zur Gesellschaft.

06Leistungsservice und Regulierung12 %

Leistungsprozess

4,2 % gesamt

Unterlagen, Entscheidungswege, Unterstützung und nachvollziehbare Bearbeitungszeiten.

Regulierung mit Datenkontext

3 % gesamt

Leistungs-/Regulierungsquote nur mit gleicher Definition, Zeitraum, Fallzahlen und Grundgesamtheit.

Annahmequalität und Antragsprüfung

3 % gesamt

Normalannahmen, Zuschläge, Ausschlüsse und Ablehnungen getrennt; Definition und Fallmix der Annahmequote offenlegen. Höher ist nicht automatisch besser.

Konflikt- und Beschwerdebild

1,8 % gesamt

Bestandsbezogener Mehrjahresvergleich; Beschwerdezahl ist kein Beleg begründeter Beschwerden.

So entsteht ein fester Wert von 0 bis 100.

  1. Bedarf und Vergleichsfall festhalten. Produkt, Datum, Tarifversion, Alter, Leistungen und Eingaben werden gemeinsam gespeichert. Nur gleiche Fälle werden verglichen.
  2. Jedes Merkmal einzeln prüfen. Vertragsstelle oder Kennzahl, Stichtag, Bewertungsregel und Begründung gehören zum Datensatz. Ein Ratingname ersetzt keine Quellenprüfung.
  3. Teilnutzen gewichten. Kriterien erhalten nach der jeweiligen veröffentlichten Regel einen Nutzen von 0 bis 100. Mengen werden über feste Bezugspunkte bewertet; qualitative Regeln müssen vor der Anbieterbewertung feststehen.
  4. Ergebnis offenlegen. Gesamtnutzen = Summe aus Dimensionsgewicht × Kriteriengewicht × Teilnutzen. Die Gewichte ergeben auf jeder Ebene 100 %. Gerundet wird erst am Ende auf eine Nachkommastelle.
  5. Stabilität prüfen. Alternative Gewichte, einzelne Kriterien und Datenstände werden getestet. Ein empfindlicher Rang wird als solcher gekennzeichnet.
Score = Σ (Gewicht × belegter Teilnutzen)

Fehlend ist unbekannt. In Version 2.0 gibt es ohne vollständige Belegung der relevanten Kriterien und erfüllte Mindestanforderungen keine freigegebene Gesamtnote. Fehlende Werte werden weder mit null noch mit einer Bestnote ersetzt. Nicht anwendbare Kriterien müssen vorab für das gesamte Vergleichsprofil definiert werden.

Die bestehende Vertragsmatrix V1 in den Vergleichstabellen bleibt bis zur belegten Überführung separat bestehen. Ihre Punkte werden nicht als bereits vollständig ausgefüllte Version 2.0 ausgegeben.

Quoten brauchen mehr als eine große Zahl.

Annahme und Regulierung

Annahmequote, Leistungsquote und Prozessquote werden mit Definition, Zeitraum, Fallzahl, Zuschlägen und Ausschlüssen dokumentiert. Eine hohe Annahmequote ist keine persönliche Annahmewahrscheinlichkeit. Unterschiedliche Bestände oder Berechnungsregeln können einen Vergleich unzulässig machen.

Finanzkraft und Beschwerden

Solvenz wird mit und ohne Übergangsmaßnahmen, im Zeitverlauf und je Rechtsgesellschaft betrachtet. Beschwerden werden am Bestand eingeordnet; ihre Anzahl sagt laut BaFin nicht aus, ob sie begründet waren. Eine einzelne Kennzahl bestimmt kein Unternehmensurteil.

Preis-Leistung ohne Doppelzählung

Leistungen, Preis und Flexibilität erhalten getrennte Kriterien. Bereits im M&M-Gesamtrating enthaltene Faktoren werden nicht nochmals pauschal als zusätzliche Punkte addiert. Externe Ratings bleiben separat erkennbar.

Fondsrente: Kosten sichtbar machen

Effektivkosten, frühe Rückkaufswerte, Rentenfaktor und Kosten der Rentenphase zählen. Mehr Fonds oder höhere angenommene Renditen bedeuten nicht automatisch höhere Qualität. Steuervorteile werden nur im passenden persönlichen Szenario gerechnet.

Nachvollziehbar rechnen. Grenzen offenlegen.

Der Rechenkern und die Kriterien sind versioniert. Für die fachliche Freigabe sind vollständige Tarifbelege, eindeutige Bewertungsrubriken, eine zweite fachliche Prüfung und eine dokumentierte Sensitivitätsanalyse erforderlich. Der Methodenentwurf ist wissenschaftlich orientiert; eine unabhängige empirische Validierung oder Zertifizierung wird damit nicht behauptet.

Vergütung, Vertriebsvereinbarungen und Anbieterinteressen sind keine Bewertungskriterien. Die zunächst vorgeschlagenen Gewichte, qualitative Teilurteile und Datenlücken bleiben als eigene Entscheidungen sichtbar.

Worauf die Methodik aufbaut

Verbraucherorientierte Leistungsanforderungen, aufsichtsrechtliche Einordnung und Methoden für zusammengesetzte Indikatoren. Diese Quellen sind keine Bestätigung oder Zertifizierung der VMK-Matrix.